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Forschung

Die ÖGSR räumt der Forschung im Kontext von Schule und Recht einen hohen Stellenwert ein und fördert diesbezügliche Aktivitäten.

Der ÖGSR-Schulrechtspreis

Mit dem Schulrechtspreis der Österreichischen Gesellschaft für Schule und Recht werden schulrechtliche Arbeiten ausgezeichnet. Rechtswissenschaftliche, rechtspolitische und allgemein interessierende Arbeiten können ebenso mit dem ÖGSR-Schulrechtspreis ausgezeichnet werden, wenn sie im Kontext von Schule und Recht stehen. Die Arbeiten sollen sich dadurch auszeichnen, dass sie eine Sensibilisierung für schulrechtsrelevante Themen ebenso fördern wie ein vertiefendes Verständnis für neue Entwicklungen in diesem Bereich. Für die Auszeichnung mit dem ÖGSR-Schulrechtspreis kommen sämtliche Arbeiten und Publikationen von hervorragendem Niveau und besonderer und richtungweisender Bedeutung für die genannte Zielsetzung in Frage. Der ÖGSR-Schulrechtspreis besteht aus einer künstlerisch gestalteten Trophäe und ist mit € 700,00 dotiert.

WANN, WIE UND WO KANN ANGESUCHT WERDEN?

Anträge auf Verleihung des ÖGSR-Schulrechtspreises 2017 sind bis zum 31. Oktober 2017 an den Vorstand der ÖGSR, Freyung 1, 1014 Wien, einzureichen. Die Arbeit, für die der Preis begehrt wird, ist dem Antrag beizulegen. Ein Antrag kann vom Verfasser eines solchen Textes oder als Vorschlag von einem ÖGSR-Mitglied eingebracht werden. Die Beurteilung der Preiswürdigkeit der eingereichten bzw. vorgeschlagenen Arbeiten erfolgt durch eine Begutachtungskommission der ÖGSR. Der Vorstand beschließt die Preiszuteilung unter Ausschluss des Rechtsweges. Für Arbeiten, an denen Mitglieder des Vorstands oder ehemalige Mitglieder des Vorstands, die nicht zum Zeitpunkt des Ablaufs der Einreichfrist zwei Jahre ausgeschieden waren, mitgewirkt haben, kann der Schulrechtspreis nicht verliehen werden.

WANN, WIE UND WO WIRD DER PREIS VERLIEHEN?

Der ÖGSR-Schulrechtspreis 2017 wird im Rahmen des ÖGSR-Symposiums am 24. Januar 2018 in

Wien verliehen. Die Übergabe des Preises erfolgt durch den Präsidenten der Österreichischen Gesellschaft für Schule und Recht im Beisein der Symposiumsteilnehmerinnen und -teilnehmer.

Bisherige Preisträger

  • 2015: Mag.Maximilian Haider - Mag. Haider erhielt den Schulrechtspreis für seine rechtswissenschaftliche Diplomarbeit "Der Rechtsweg im Schulrecht nach der Verwaltungsagerichtsbarkeits-Novelle 2012"
  • 2014: Dr. Simone Hauser, BEd. - Dr. Hauser erhielt den Schulrechtspreis für ihren Kommentar zum Schulunterrichtsgesetz (Pedell-Verlag, 2014)
  • 2012: Mag. Dr. Christoph Hofstätter, Bakk. - Dr. Hofstätter erhielt den Schulrechtspreis 2012 für seine rechtswissenschaftliche Dissertation "Der Erlass im Schulrecht - Zulässige Form der Rechtsgestaltung oder Rechtsformenmissbrauch?"
  • 2012: Magdalena Huber, BEd (Anerkennungspreis) - Frau Huber, BEd, erhielt den Anerkennungspreis für ihre Bachelorarbeit "Der Wertewandel in der österreichischen Gesellschaft im Kontext der Schulgesetzgebung - Vom Zielparagraphen des Schulorganisationsgesetzes zur Verfassungsnorm des Art 14 Abs 5a B-VG".
  • 2011: Mag. Nora Ultsch - Mag. Ultsch erhielt den Schulrechtspreis 2011 für ihre rechtswissenschaftliche Diplomarbeit "Die Grundrechte der Schüler in Österreich - mit Blick auf die Bedeutung ausgewählter internationaler Rechtsdokumente".
  • 2010: Univ.-Prof. DDr. Bernd Wieser - Professor Wieser erhielt den Schulrechtspreis 2010 für sein "Handbuch des österreichischen Schulrechts. Band I: Verfassungsrechtliche Grundlagen und schulrechtliche Nebengesetze" (Wien-Graz 2010).
  • 2010: Mag. Michael Lamprecht (Nachwuchspreis) - Mag. Lamprecht erhielt den Nachwuchspreis für seine rechtswissenschaftliche Diplomarbeit "Kirchen und Religionsgesellschaften und ihre Rolle im Schulwesen".